Hagelforschung im Schwarzwald
Nichts ist so unbeständig wie das Wetter. In einem Moment leuchtet die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab, im nächsten Moment türmen sich am Horizont dunkle Gewitterwolken, die nichts Gutes verheißen.
Zu den gefürchtetsten Wetterphänomenen gehört der Hagel. Viele Rasen müssen nach dem Hagel beispielsweise durch Kunstrasen ersetzt werden. In den vergangenen Jahren kam es aufgrund der Klimaerwärmung zu immer häufigeren und stärkeren Hagelschauern. Dies belegt auch das Hagelprojekt 2009. Hagel richtet während eines Sturmes erheblichen Sach- und auch Personenschaden an.
Unter www.hagelprojekt.de kann man sich über die aktuelle Hagelforschung im Schwarzwald informieren. Dort findet man Informationen über die Entstehung von Hagel, wie man diesen bekämpfen kann sowie nützliche Sicherheitsinformationen, wie man sich und sein Hab und Gut vor Hagel schützen kann.
Das Hagelprojekt Schwarzwald-Baar-Heuberg wurde 2009 ins Leben gerufen, da diese Gegend nachweislich zu den hagel- und gewitterintensivsten Regionen in ganz Europa gehört.
Weiter zum Hagelprojekt? durch intensive Forschung über diese Naturkatastrophe konnte man einige neue Erkenntnisse gewinnen. Es werden technische Hilfsmittel wie Radar- und Satellitenanlagen eingesetzt, aktuelle Wetterdaten werden mittels modernster Computertechnik ausgewertet, um im Warnmanagement gute Entscheidungen treffen zu können und die Bevölkerung rechtzeitig über das mögliche Auftreten von Hagel zu warnen. Das Hagel Verifikationsprojekt, welches auf den US-Forschungsprojekten SHAVE und HaSDEx des National Severe Storms Labaratory aufgebaut ist, dient zum Sammeln und Auswerten von Hagel- und Wetterdaten während eines Hagelsturmes.
Diese Forschungen können in Zukunft helfen, die Vorhersagen des Wetterdienstes zu verbessern.
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